Review: Ubuntu Server 14.4 LTS

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Als ich das Buch “Praxisbuch Ubuntu Server 14.04 LTS” in die Hand nahm fühlte ich mich allein schon vom Umfang her an “den Kofler” erinnert. Das rund 700 Seiten starke Buch aus dem Galileo Verlag wurde von Charly Kühnast und Daniel van Soest – zwei Männern aus der Praxis, nämlich beides selbst Linux Administratoren – geschrieben und die Erwartungen waren entsprechend hoch. Unterteilt ist das Buch in die sechs Teile Grundlagen, Installation, Small-Business-Server, Home-Server und Werkzeugkiste. Etwas ungewöhnlich, aber bei genauerem durchlesen sind die ersten Kapitel in denen es zuerst einmal um den Administrator an sich, das Arbeitsumfeld und rechtliches geht. Aber keine Angst es sind nur wenige Seiten. Wie auch hier tauchen später immer mal wieder kleine Abschnitte zu Theorie oder praktischen Themen auf.
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Hier werden dann die eigentlichen Grundlagen vertieft und wichtiges im Detail erklärt. Der Schreibstil ist hierbei sehr angenehm, kurz und auch bei trockenen Themen wie dem OSI Schichtenmodell geht die Zeit trotz allem schnell rum. Interessant wird es nach den Grundinstallationen dann im Teil 4. Gerade in kleinen und mittelgroßen betrieben kommt ein Small-Business-Server gerne zum Einsatz und Themen wie Lastverteilung, LDAP, Proxy, Protokollierung, Sicherheit, VPN, FTP und Druckserver kommen hier nicht zu kurz und werden eben vor dem Hintergrund des Firmeneinsatzes erläutert. Wer einen Ubuntu Server aber lieber zu Hause als Medienserver, ownCloud, Blog, oder kleinen Hausautomatisierungs-Server zur Temperaturmessung verwenden möchte wird auch hier nicht allein gelassen. Im Kapitel mit der Überschrift “Werkzeugkiste” findet sich dann alles was man im Laufe der Jahre als Administrator so lernt und zusammen trägt wie z.B. Netzwerkdiagnose und der Umgang mit der bash samt Tools wie grep, locate, sed, etc.

Mir persönlich hat der Aufbau des Buches sehr gut gefallen, denn wenn wir mal ehrlich sind befassen sich viele Systemadministratoren auch privat viel mit Linux und so kann man mit diesem einen Buch berufliches und privates gut vereinen. Es ist für jeden etwas dabei ohne, das die einzelnen Kapitel zu knapp erklärt werden. Im Gegenteil. Gerade wenn es um die Installation von einzelnen Tools wie z.B. des Backup-Servers Bacula geht wird trotzdem die Installationsroutine nochmal gezeigt und die Konfiguration erklärt. Während im “Kofler” zum Thema Backup lediglich rund 20 Seiten drin sind, sind es hier fast 4mal soviel.
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Als Fazit kann ich nur sagen: WOW! Echt geiles Buch, dessen Anschaffung sich echt lohnt und es ist echt schwierig sich zu entscheiden ob man eher zum allumfassenden allgemeineren aufgestellten Kofler oder zum Praxisbuch von Kühnast und Soest greift. Ich persönlich würde heutzutage eher zu diesem Buch hier greifen, denn es ist wirklich Praxisnah geschrieben, nicht überfüllt mit ALLEM was es gibt sondern sich auf alles zu beschränken was man braucht.

Review: Entfesseltes Blitzen von Tilo Gockel

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Eigentlich ist das Buch von Tilo Gockel “Entfesseltes Blitzen – Techniken für kreative Blitzfotos” aus dem Galileo Verlag etwas zu dünn und zu quadratisch geraten dachte ich als ich es eben das erste mal aufgeschlagen habe. Allerdings steht in den 8 Kapiteln auf den rund 250 Seiten eine Ganze Menge drin. Zuerst fängt es mit einem kleinen Aufwärmkapitel “Crashkurs Blitztechnik” an. Es werden schon erste Aufnahmen, die man mit einem Aufsteckblitz und verschiedenen Positionen entweder zu Hause im Homestudio oder draußen machen kann gezeigt. Dann wird die Technik etwas mehr im Detail erklärt. Schlitzverschluß, HSS, Supersync, TTL, FEC und Gang Light  werden hier erklärt, was man meiner Meinung nach auch gern mal überblättern kann und zu interessanteren Themen wie Lichtformern gehen kann. Hier war ich leider ein bisschen enttäuscht, weil es erst um das Thema Bouncing ging und dann im selben Kapitel die Bildbearbeitung mit Camera RAW und Photoshop besprochen wird um dann kurz auf Tipps und Tricks zurück zu springen. Dann geht es weiter zum Schirm und dem Boomstick, der Softbox und dem Boomstick, dem Ringblitz bzw. mehrere Aufsteckblitze im Kreis angeordnet, Farben und Muster sowie Aufnahmen in der blauen Stunde, dem fotografieren eines Burgers im American Diner abgewechselt mit Schmuck, Gegenlichtaufnahmen bei untergehender Sonne, den typischen Models und Autos Fotos und was dabei zu beachten ist sowie HSS Aufnahmen mit Wasser, Mehl und Stroboskoplicht. Zu den verschiedenen Aufbauten bzw. Bildrezepten werden jeweils der Aufbau und Durchführung gezeigt. Wie der Untertitel bereits beschreibt ist dieses Buch eher als Rezeptbuch mit vielen Exkursen und Tipps zu verstehen. Deshalb wirkt es auch in weiten Teilen nicht ganz so strukturiert wie manch andere Bücher zu dem Thema, sondern es wird von einem Blitzrezept zum anderen gesprungen und wenn es ggf. etwas weiterführendes zur einen oder anderen technik zu erzählen gibt wird dies eingestreut.
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Manchmal ist dies etwas schade, denn es werden nicht ALLE möglichen Lichtformer erklärt und wie die Unterschiede da aussehen und an der einen oder anderen Stelle vermisst wie ein solcher Aufbau mit einem, zwei oder drei Blitzen aussieht, das man den Aufbau solcher Setups besser versteht aber alles in allem ist das Buch schön gelungen und die teilweise recht guten Fotos entschädigen für so manches.
Wer also schnell zu vorzeigbaren Ergebnissen kommen möchte ist hier genau richtig. Als Erweiterung würde ich hier allerdings noch das ein oder andere Werk von Eberhard Schuy, Scott Kelby oder “das Canon Speedlight Handbuch” anschauen.

Das Buch 2013 oder grillen mit Paul

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Hier eine kleine Geschichte über eine Buchvorstellung der etwas besonderen Art von und mit Paul Ripke. Für mich war es ein schöner Abend weshalb ich es so wie ich es erlebt habe versuche wieder zu geben.

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Als ich in der Abenddämmerung durch die 30er Zone in einem Wohngebiet mit durchscnittlich 50-100 Jahre alten Häusern und ebenso alten Bäumen fuhr wusste ich noch nicht was mich erwartet. Es soll im Institut für Meditation stattfinden hies es. In der Straße gab es noch Fußpfleger, Orthopäden und ähnliches. Man hatte das Gefühl als ob jeder in Heidelberg irgendwann mal irgendwas medizinisches angefangen hat zu machen und dann in dieser Gegend gelandet ist, naja. Zum Glück hatte ich in einer der Einbahnstraßen direkt neben der Adresse einen der SEHR wenigen Parkplätze gefunden. Also erstmal links neben dem haus durch den Hof durch eine Holztür, die an einen Lattenzaun eines Vorstadtgartens erinnert denn da hinten sind Leute. Standesgemäß geht natürlich das grelle Licht eines BewegungsmelderFluters an. Noch ist der Garten recht leer. Paul steht schon am Grill und feuert kräftig an. In einer hellblauen Babybadewanne liegt das Bier im Crushed Eis kalt.

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Paul begrüßt jeden per Handschlag und kümmert sich zwischendurch um den Grill. Aussen um den Garten herum sind schon einige Prints zu sehen, die an Wäscheleinen und an dem schon etwas brökeligen Zement der Terrasse aus den warscheinlich 60er Jahren mit rosa und Neongelben Klebeband festgemacht sind. Im Garten verteilt stehen alten Stühle aus Korb, Holz, Metal, Bänke, eine Ledercouch, rote Plüschsessel, und ein paar Bierbänke bunt gemischt. Es wird langsam so richtig dunkel. Im Garten sind nur ein paar Feuertöpfe aufgestellt sonst sieht man nur etwas, weil ein Videobeamer auf einem Hochtisch wie man es von manchen Currywurstbuden kennt steht und die Zahl “2013″ auf eine Papiertischdecke projeziert, die wiederum an einem Handball Tor festgemacht ist welches auf dem Geländer der Terrasse steht. Es wirkt etwas wie eine Studentenfilmparty oder so.

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Nachdem die Würstchen gar sind und sich alle eine Wurst bei Paul abgeholt haben nimmt dieser das Mikrofon in die Hand, setzt sich auf einen der vorderen Schwingstühle, nimmt sein Macbook auf den Schoss und fängt an zu erzählen. Er erzählt einfach wie es zu diesem 500 Seiten starken Bildband gekommen ist, wie er das große Glück hatte die Welt zu bereisen und mit einer Kamera und einem einzigen Objektiv diese Fotos machen zu können. Ich glaube erst wenn man diese kleinen Anekdoten zu den Bildern kennt macht das ganze erst Sinn. Auch ich hab mich in vielen dieser Geschichten wieder erkannt. Schön fand ich u.a. die Erkenntnis, das auf dem Wacken fast alles ITler sind was ich bestätigen kann und der Rest meiner Arbeitskollegen mit den langen Haaren und der tiefen grollenden Stimme sicher auch.

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Nach dem kurzen Einblick in die Geschichte zu den Bildern im Bildband gab es dann eben diesen Lang ersehnten. Paul stellte sich kurzerhand an einen dieser Currywurstbuden Tische, signierte artig jedes Ihm vorgelegte Buch und dazu konnte man sich noch einige der Prints aus dem Buch auch signieren lassen. So konnte eigentlich jeder auch wenn er kein Buch mitnehmen konnte oder wollte sich trotzdem ein persönliches Autogramm abholen.

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Irgendwie war das Ganze aber trotz der chilligen Atmosphäre doch recht surreal, denn es waren z.B. vor mir eine Familie mit Ihrer Tochter. Alle hübsch gestylte, Mutter aufgetakelt und mit Schmuck behängt. Die Tochter hat wohl gerade so im Abituralter mit dem fotografieren angefangen und die Mutter stand dem Vater im Weg, der mit dem neuen Smartphone mit dem er aber nicht umgehen konnte wild um die beiden herumgelaufen ist und immer zigmal auf das Display getouched hat und dann irgendwann mal ein Foto entstanden ist. Die Mutter stand natürlich immer im Weg und ging auch nicht weg als der Vater Sie am Arm immer wegziehen wollte. Die Tochter wollte eigentlich nur die Signatur und die Mutter doch unbedingt noch mehrere Selfies. Hatte irgendwas von Poppstar aber nicht von einem Mittdreissiger Fotografen, der im Garten seines Elternhauses während die Mutter nichts davon weiß eine Buchverkaufs Session mit Würstchen und Bier macht. Eigentlich war es im Nachhinein schade, das nicht doch die Polizei wegen Ruhestörung in diese wirklich ruhige Vorstadt Wohngegend kam.

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Alles in Allem eine supercoole Aktion wo sich manch ein durchgestylter Fotoworkshop Trainer eine Scheibe von abschneiden kann – K.I.S.S. – Keep it stupid simple. Im Grunde hat er nur 800Kg Bücher, Würstchen, Bier, einige hundert Ausdrucke, Klebeband, einen Ghettoblaster mit Mikrofon und einen Videobeamer samt Macbook im Gepäck. Damit kann man schon mal einen Abend lang den Garten mit mehr Gästen als er bei seiner Hochzeit im selben Garten hatte verbringen.

Wieder zu Hause angekommen habe ich mir noch einen Kaffee gemacht und die Reste meiner Salami Pizza genossen während ich durch das “2013” Buch auf der Terrasse geblättert habe. Es wird mit Sicherheit noch einiges zu dem Buch geschrieben und gesagt werden, aber das Hervorstechendste wird wohl sein, das auf den knapp 500 Seiten eben NUR Bilder aus Paul Ripkes Leben und Reisen von 2013 zu sehen sind. Kein Text, keine weisen Worte oder sonstiges. Alle Bilder Seitenfüllen ohne störende Ränder. Kein Platz wurde sinnlos verschenkt. Da ist dann viel Platz für Interpretationen, Erklärungen oder eben auch nicht. Enjoy. Das Ganze ist natürlich an anderen Orten auch noch verfilmt worden und die Geschichten auf vimeo. So ist das gesamtpaket eine runde Sache.

Ich weiss jetzt auch was ich demnächst mit meinem Videobeamer im leeren Pool machen werde. Have fun.

Die Ice Bucket Challenge

Zur Zeit ist ja die Ice Bucket Challenge des ALS Projektes in aller Munde und wird zum Teil ja auch diskutiert. Auch ich bin von Christian Engl einem Fotokollegen nominiert worden und dachte mir, das das ALS Projekt im Moment zumindest genug Aufmerksamkeit erfahren hat und das es doch auch andere Organisationen gibt, die man unterstützen kann.

Deshalb habe ich zuerst einmal natürlich dem Tutu Projekt, der Universiät des Saarlandes und hier im speziellen der Kinderklinik und der Unicef für Ihre Brunnenprojekte etwas gespendet.

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Ich hoffe, das hier das Geld gut angelegt ist und man sich darüber freut.

Und wer zum Abschluss noch das dazugehörige Video sehen möchte, bitteschön:

Review: Modernes Webdesign mit Jonas Hellwig

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Das Videotraining Modernes Webdesign mit Jonas Hellwig aus dem Galileo Verlag beschäftigt sich laut Aufdruck auf der Hülle mit neuen Workflows, Techniken und Designideen, Rapid Prototyping, Responsive Design und erweiterten CSS Techniken. Das hört sich auf den ersten Blick für Einige recht verwirrend an. Wenn man sich aber z.B. vorher kurz die Beispielkapitel auf der Seite von Galileo Design einmal angeschaut hat wird einiges klarer und man wird feststellen, das es um das konzipieren, designen und schnelle erstellen von komplexen Websites (Rapid Prototyping) geht ohne hierbei allzu viel auf das reine programmieren ein zu gehen. Es werden in den 12 Stunden Gesamtspielzeit Themen wie Arbeitsabläufe, Designkonzept und Layout, Gestaltungsraster zum Aufbau von Webseiten, Prototyping mit Tools wie Bootstrap und Foundation, Typografie, Farbe, Farbstile und Grafiken besprochen. Hierbei geht es primär darum einen Ganzheitlichen Überblick zu dem Thema zu schaffen ohne zu arg ins Detail zu gehen. Man merkt dies z.B. im Kapitel über Farbe, da hier zwar über Farbkonzepte, Weißraum und Verläufe gesprochen wird Grundlagen der Farbwahrnehmung wie Sie z.B. im Buch “Grafik und Gestaltung” beschrieben werden nicht vertieft werden. Ebenso wird zwar angesprochen wie man mit CSS Seiten gestalten kann, aber die Grundlagen HTML, CSS und weitere Techniken werden nicht weiter angesprochen. Dies ist nicht Ziel dieser DVD.
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Mit diesem Videotraining werden eher Webdesigner angesprochen, die schnell zu einem vorzeigbaren Ergebnis kommen möchten. Gut finde ich bei dieser DVD den modernen Erzählstil, der ähnlich einem Workshop oder Vortrag ist. Auf der DVD selbst sind zu fast jedem Kapitel die entsprechenden Beispiele enthalten an denen man dann aktiv basteln kann. Ebenso ist eine Datei mit allen angesprochenen Links – bis auf Bootstrap und Foundation - die enthalten so das man sich die Links nicht umständlich aus dem Video kopieren muß.
Im letzten Kapitel werden dann noch CSS Präprozessoren angesprochen. Dies ist für den erfahrenen Webdesigner sicherlich sehr interessant, ich persönlich hätte mir an dieser Stelle allerdings eher ein Kapitel über das Zusammenspiel zwischen Bildern, Farbe und Text oder Textaufbau im SEO-Zeitalter oder ähnliches gewünscht und das Beispielprojekt noch etwas weiter ausgebaut.
Alles in allem ist diese Workshop DVD für den Webdesigner mit etwas Grunderfahrung, der nun den Weg zu geplanten und etwas umfangreicher konzeptionieren Webauftritten genau das Richtige. Wer mit Grundlagen der Web-Programmierung, Grafik Design und anderen Techniken noch nicht so arg vertraut ist wird sich noch die ein oder andere Workshop DVD oder Buch zulegen.

 

Was ist in meiner Kameratasche 2014

Es ist schon eine Zeit lang her, das ich auf youtube ein Video gepostet hatte in dem ich über den Inhalt meines Fotorucksacks etwas erzählt hatte. Seit Damals hat sich einiges geändert und so gibts nun ein update:

Und wer wie immer noch mehr zu Kamerataschen und Rucksäcken und Koffern und was weiß ich nicht noch alles für Behälter wissen möchte schaut wie gesagt mal bei www.Taschenfreak.de vorbei. Viel Spaß.

Rezension: Grafik und Gestaltung

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Als ich mir das Buch “Grafik und Gestaltung – das umfassende Handbuch” zugelegt hatte wollte ich ein Buch, welches mir bei der Gestaltung von Drucksachen genauso wie bei Webdesign hilft. Als ich das über 700 Seiten starkes Buch von Markus Wäger aus dem Galileo Verlag dann in den Händen gehalten habe hat es mich fast umgehauen! Nicht nur vom Gewicht und dem Umfang her. Der Autor beginnt wie so oft am Anfang mit Grafikdesign, Wahrnehmung, Form, Farbe und geht dann über zu Kapiteln über Bild, Schrift, Lesetypografie, Gestaltungsrastern bis hin zu Corporate Design und Druckvorstufe. Also eigentlich genau die Reihenfolge, die man in entsprechenden Arbeitsprozessen auch hat. Jedes Dieser Kapitel ist allerdings sehr detailliert und umfangreich bis ins Detail erklärt. Ich hatte beim lesen viel Spaß, weil jeder Sachverhalt immer nicht nur an einem Bild oder Grafik, sondern immer an mehreren Bildern, die dann auch vergleichend abgedruckt waren gezeigt wurde. So war jeder Zusammenhang sei es im textlichen oder bildlichen Bereich sehr gut nachvollziehbar. Wer z.B. schon mal mit Photoshop gearbeitet hat wird sich mit entsprechenden Farbräumen beschäftigt haben, die einem gerade beim laden von Bildern angeboten werden. Neben den RGB Farbraum gibt es ja auch noch den HSB und LAB Farbraum. Diese werden ebenso wie der sRGB, der Adobe RGB oder der ProPhoto RGB Farbraum erklärt und anhand von Beispielen verdeutlicht. Das Buch ist sehr umfangreich und umfassend geschrieben und es bleibt kein Bereich unbehandelt. Dabei hat man aber nie das Gefühl, das es zu abgehoben oder zu Lehrbuchartig geschrieben ist. Man kann hiermit sehr praxisnah arbeiten und wenn man z.B. ein Logo designt, eine neue Schrift für die Corporate Identity der Firma sucht oder Plakate und Flyer gewinnbringend aufbauen möchte. Einzelne Bereiche kommen immer mal wieder in anderen Büchern vor, aber in dieser Tiefe und in dem Umfang habe ich es noch nicht gefunden.

 

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Besonders nett fand ich auch den Bereich zu Schrift und Typografie, denn hier merkt man auch die Leidenschaft des Autors. Nicht nur die Historie einzelner Schriftarten sondern auch Beispiele aus wichtigsten Schriften sind abgebildet sodass man hier die Unterschiede sieht und falls man für sein eigenes Projekt eine Schrift sucht sieht man sofort wie diese auch aussieht, in welche Ära diese anzusiedeln ist und ob Sie sich auch für den Businessbereich eignet. Gerade durch die vielen Beispiele eignet sich das Buch hervorragend als Nachschlagewerk und zur Inspiration. Egal ob als Autodidakt, bei der Ausbildung oder Studium oder im Beruf wird dieses wirklich umfassende Buch in keinem Schrank eines Grafik- oder Webdesigners fehlen dürfen.
Für knapp 40,- erhält man hier also wirklich ein sehr umfassendes Werk, welches man auch immer wieder durchblättert um sich inspirieren zu lassen oder einfach mal etwas nachschlägt. Einfach ein gutes Buch.

Review: Einstieg in Python

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Wer die Programmiersprache Python lernen möchte findet in dem Buch “Einstieg in Python” von Thomas Theis aus dem Galileo Verlag ein umfassendes Werk. Der Autor fängt hier wirklich sehr weit vorne nämlich bereits bei der ordentlichen Installation der Python Entwicklungsumgebung an um dann Schritt für Schritt in einer Art Programmierkurs Workshop angefangen von einfachen Programmieraufgaben, Schleifen, Funktionen, Fehlerbehandlung, reguläre Ausdrücke, bis hin zu komplexen Aufbauten. Es werden praktischerweise viele Beispiele im Buch programmiert wie z.B. ein Spiel oder ein Morseprogramm. Desweiteren wird natürlich auch der Umgang auf dem Webserver und mit Datenbankzugriffen im Detail erklärt. Besonders schön fand ich, das es hier ein Kapitel zu Rasperry Pi, dem kleinen Computer auf OpenSource Basis, enthalten ist. So kann man mit Python nicht nur lokale Programme und Programme, die auf einem Webserver oder Datenbank laufen programmieren, sondern auch Hardware nah direkt auf dem Rasperry Pi laufen lassen und hier z.B. Temperaturmessungen mit verschiedenen Sensoren oder auch andere Aufgaben durchführen. Dem eigenen kleinen Hausautomationsrechner oder Langzeitüberwachung irgendwelcher Sensoren mit grafischer Darstellung steht dann nichts mehr im Wege. 

Alle Programmbeispiele und Python selbst, sowie das Starterpaket für Rasperry Pi sind auf der beiligenden DVD enthalten. So kann man also direkt loslegen und muß nicht noch umständlich im Internet nach den Programmen suchen. Dies soll aber nicht bedeuten, das das Buch sich NUR mit dem Raspery Pi beschäftigt. Dies ist nur eines von den 13 Kapiteln. Das Buch ist eine Art umfassendes Standardwerk auf diesem Gebiet und die knapp 25,- sind für die über 460 Seiten incl. einer DVD sehr gut aufgehoben.

Review: Erfolgreiche Websites

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Bei dem Videotraining “Erfolgreiche Websites” ist der Untertitel ausschlaggebend “Online-Marketing, Usability, SEO, SEA” und hier zeigt Kai Spriestersbach alles rund um Suchmaschinen -Marketing (SEM), Suchmaschinen-Anzeigen (SEA) und Suchmaschinen-Optimierung (SEO) sowie die Analyse und Bewertung seiner Maßnahmen, E-Mail Marketing und das Marketing im Bereich Social-Media und Content. Ebenso zeigt er in den 11 Stunden Gesamtspielzeit der DVD wie man seine Marketing Aktivitäten strategisch plant.
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Er zeigt hier also nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern führt diese auch anhand praktischer Beispiele aus, zeigt innerhalb der Tools wie sich z.B. unterschiedliche Keywords auswirken und was bei der Anlage von diesen zu beachten ist. Man muss sich auch nicht alle Kapitel anschauen sondern es hilft auch oft nur einen teil zu schauen, das erlernte sacken zu lassen und dann das gelernte umzusetzen. Allerdings ist es sehr schön aufgebaut, das er z.B. bei praktischen Themen wie google Analytics den Zuschauer mit durch die Einrichtung, dem verwalten der Konten und Daten bis hin zu den Analysen von Zielgruppen, Besucherverhalten und der Echtzeitanalyse der eingehenden Daten mit nimmt. An viele Stellen merkt man, das der Moderator viel im Firmenbereich unterwegs ist, denn die gezeigten Folien und Vokabeln wie “Vertriebsabteilung” weisen darauf hin. Nichts desto trotz eignet sich das Videotraining aber auch für den Einzelnen, der seine Website so bewerben und voran bringen möchte.
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Auch sehr gut finde ich, das es einige Abschnitte zum eigentlichen Inhalt gibt bei denen auf den Content eingegangen wird und Do’s und Don’ts beim Textaufbau angesprochen werden. Die DVD ist somit rundum gelungen und vollgepackt mit Informationen um seine eigene Marketingkampagne sei es als Einzelperson oder Firma in Angriff und erfolgreich umsetzen zu können. 

Anmerkung zur Werbe-Guerilla

Liebe Werbe-Guerilla, es mag sein das in irgendeinem Buch, was Ihr angedreht bekommen habt mit den Worten “damit klappts mit der Werbung garantiert” so was drinegestanden ist, aber auf Dauer tut Ihr damit dem eigentlichen Verkäufer nur weh. Hier folgendes Beispiel:

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In den Bild sieht man auf der linken Seite einen Ausschnitt aus einer Werbe E-Mail, die ich mir gerne zukommen lasse. Soweit, sogut. Dieses Produkt würde mich auch genau für diesen preis interessieren. Wenn ich dann da drauf klicke komme ich aber auf eine Seite auf der zig andere Produkte stehen und UNTER ANDEREM auch DIESES Produkt, ABER zu einem immens höheren Preis! Ich werde aber sicher nicht, weil der Werbemensch sich überlegt hat “Och, die Mailingempfänger werden dann über diese kleine List hinwegsehen und SICHERLICH auch das teurere Produkt kaufen” das Ding kaufen, sondern bin ganz schnell wieder weg, weil ich verarscht wurde. Es ist eine Masche bei der SICHERLICH dijenigen Menschen, die IMMER noch auf Penisvergrösserungs-SPAM und “mit DIESER methode werden Sie GARANTIERT reich” Lockangeboten hereinfallen, aber das ist die Minderhet hoffe ich doch mal! Wie dem auch sei, hiermit der Aufruf an die Werbetreibenden doch diese “Spielchen” zu lassen und wieder vernünftige, aussagekräftige Werbung zu machen denn sonst wird es euch so wie mit der Musikindustrie und der Computerbuch Branche gehen.