Braincache

Januar 26, 2012

Mosy Mount

Smartphones mit eingebauter Kamera sind ja nun schon fast überall zu finden. Auch ich habe solch ein Gerät, habe mich allerdings gegen den Lemminge-iPhön Wahn gestellt und bin mit meinem Android basierenden Gerät von htc mehr als zufieden.

Leider haben einige Hersteller nicht begriffen, das es eine ganze Menge Smartphoneuser gibt, die eben KEIN Apple Produkt verwenden und sich nur auf eine Marke spezialisieren, was sehr schade ist da hier viel Verkaufspotential gerade für Zubehör verlorengeht – sei es drum.

Ich war also schon seit längerem auf der Suche nach einer Möglichkeit mein Smartphone auf ein Kamerastativ zu schrauben um z.B. bei Fotoshootings oder anderen Gelegenheiten ein video mit aufzunehmen. Leider scheint es hier einfache Universalklemmen in die man sein Gerät reinklemmen kann nur für kleinere Geräte als mein htc Desire HD zu geben. Nun habe ich den Mosy Mount gefunden. Die Jungs haben erkannt, das man Zubehör möglichst für ALLE Geräte herstellen sollte. Leider gibt es hier in Deutschland (bis jetzt zumindest) keinen Distributor, das heisst man muss direkt in den USA bestellen und hier leider die hohen Versandkosten in Kauf nehmen. Bei einem Preis von 14,- Dollar plus eben die Shipping Costs ist das noch machbar.

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Dafür bekommt man dann auch ein schön Umweltverträgliches Päckchen in dem neben dem Mosy Mount eine kleine Anleitung und ein Wischtuch dabei ist um die Fläche auf der man die Universalhalterung samt 1/4″ Stativmutter kleben möchte von Schmutz und Fettresten befreien kann.

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Ansonsten ist es denkbar einfach: Die Schutzfolie auf der Rückseite des Mosy Mount abziehen, aufkleben, fertig.

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Da ich die Halterung ggf. irgendwann später mal an einem neuen/anderen Gerät verwenden möchte habe ich mir gleich eine neue Hülle für mein jetziges Gerät besorgt und der Mount darauf geklebt. Ich habe mir den “Mosy Mount Solo “Modulr” kommen lassen bei dem zum einen kein extra Stativ dabei ist, weil ich hier eh schon jede Menge rumfliegen habe und zum zweiten ist die Platte wie man sieht in kleine Quadranten aufgeteilt wie man bei Bedarf rausbrechen kann um die Halteplatte an sein Gerät anzupassen. Beim htc Desire war das allerdings nicht notwendig und ich habe den Mosy Mount im Gesamten verwendet.

Wie man sieht passt das super, hält sicher auch wenn in meinem Fall die Hülle nicht aus festerem Plastik sondern aus einem etwas Gummiartigem Plastik zu sein scheint.

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Da auf der Rückseite des Mosy Mounts an der Stelle wo die Schraube sitzt kein weiterer Schutz ausser der Klebefolie sitzt sollte man beim einschrauben ggf. vorsichtig sein und nicht zu weit überdrehen.

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Ansonsten ist diese Halteplatte wie man sieht eine Supersache, sehr günstig in der Anschaffung, es gibt Sie in verschiedenen Designs und das Päckchen war innerhalb von 2 Wochen auch hier bei mir im Briefkasten.

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Für mich hat sich diese Anschaffung auf jeden Fall gelohnt und ich kann diese Universalhalterung für Smartphones zum aufschrauben auf Kamerastative nur jedem Fotografen empfehlen, der entweder kein IPhon sein eigen nennt oder zumindest desöfteren die Geräte wechselt aber dennoch auf das Stativgewinde untendran nicht verzichten möchte.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 3:56 pm

Januar 24, 2012

OpenSource ohne Rezept

Man mag es kaum glauben aber heute war ich fast versucht den Spammern zu danken.
Schaut euch mal den Spamordner an:

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Der Satz “Vi ohne Rezept” hat mich dann doch erstaunt und gleichzeitig nachdenklich gemacht. Allzuoft kommt ja die Frage von Kunden oder dem Bekanntenkreis was man an Hardware X oder Software y nehmen soll und Allzuoft ist man versucht eben nach einem Schema-F also einem Rezept zu antworten.

Linux und freie Software ist hier eben anders und das ist gut so. Hier ist eben alles (eigentlich) OHNE Rezept. Wenn es etwas nicht gibt, dann kannst Du es eben selbst machen, jemanden bitten es für Dich zu erledigen oder Du wirst eine Alternative finden. Aber ein Standardrezept gibt es hier eigentlich nicht. Genau das was viele bei anderen Betribessystemen anmeckern ist hierdurch schon von vornherein ausgeschlossen.

Ich erinnere mich an meinen Eintrag von vor ca. einem Jahr zum Thema Desktop Linuxe und der Endaussage “wenn es nicht gefällt macht es besser”.

Sicher gibt es auch Bereiche wie z.B. im Enterprise Umfeld in denen man eine gewisse Struktur und QS braucht, aber im Grunde baut es doch immer wieder auf dem “ohne Rezept” Gedanken auf. Schliesslich schreibt man sich am besten die Rezepte – also z.B. die config Dateien – selbst. Hat den weiteren Vorteil, das man das gelesene sich auch angeeignet hat und nicht mit der typischen flappsigen Antwirt “frag doch google” daherkommt.

Das ist etwas, das teilweise viel zu kurz kommt und auch das lernen eigentlich negativ beeinflusst. Einfach im Unterricht oder beil “lernen” das gehörte nur stupide per copy & paste verewigen ist lange nicht so effizient wie das gehörte mit einem Stift selbst aufzuschreiben. Hierbei bleibt viel mehr im gehirn hängen und man muss nicht so oft irgendwo nachschauen “wie war das doch gleich…”. Deshalb der Appell: macht nicht alles nach Rezept.

P.S.: Der verweis auf den Kommandozeileneditor “vi” bzw. “vim” verstehen hier zwar nur die wenigsten, ist aber ein netter gag finde ich ;-)

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 11:47 am

Januar 15, 2012

Power-Workshops Freistellen in Photoshop

Ich hatte am Wochenende mal wieder etwas Zeit etwas zu lernen und habe mir die video2brain Lehr-DVD “Power-Workshops Freistellen in Photoshop” von Olaf Giermann angeschaut.

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Die Macher von video2Brain und auch Olaf Giermann haben schon einiges an Erfahrung im Bereich Videotrainings und so macht schon das auspacken der DVD Spaß, denn es ist auch ein kleines Booklet dabei in dem alle Kapitel nochmal aufgeführt sind sodass man Sie später schneller findet, einige Einführende Worte und ein kurzer Umgang mit dem Menu der Videos.

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Als interessant fand ich auch die Wahl der DVD-Hülle, denn im Case lassen sich neben der mitgelieferten DVD z.B. auch eigene CDs oder DVD unterbringen. Bis zu 8 Stück haben so im Kästchen Platz.

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Das Menu der DVD ist sehr übersichtlich man wird zwar geführt, kann aber jederzeit auch selbst einzelne videos auswählen und muss sich nicht an eine feste Reihenfolge zum abspielen halten.

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Olaf Giermann führt hier in verschiedenen Kapiteln das Freistellen von Objekten wie Autos, Flugzeugen oder anderen schwierigeren Objekten bis hin zu Menschen mit den verschiedensten Methoden vor und zeigt auch im Detail was man beachten sollte. Auswahlwerkzeuge, Masken, Füllmethoden und Maskenkombination werden einzeln genau durchgesprochen und im letzten Kapitel wird das ganze dann an Beispielen ausgiebigst durchgespielt. Das Rohmaterial ist ebenso auf der DVD enthalten sodas man wie bei einem TV-Koch alles nachmachen kann. Besonders gut gefällt mir, das hier nicht nur das reine Freistellen gezeigt wird sondern auch das Komposing also das zusammenführen von mehreren Bilder zu einem neuen Werk. So wird z.B. eine Katze aus dem Hinterhof in eine etwas dramatischere Situation auf verlassenen Eisenbahnschienen gesetzt und die Lichstimmung des ganzen angepasst oder Personen vor andere Hintergründe gestellt und die komplette Lichtsituation und Stimmung angepasst. Dabei achtet Olaf Giermann auch darauf das Tastenkombinationen auch immer schön wiederholt werden denn man sieht immer den Bildschirm und hört Ihn sieht aber nicht was auf der Tastatur passiert. Insofern geht hier nichts an Informationen verloren. Ebenso wird bei den Bearbeitungen gerade bei den Lösungsvorschlägen zwar gezeigt wie es für den Trainer gut aussieht es wird aber genügen Spielraum gelassen, das man selbst noch kreativ sein kann und nicht nur stupide alles nachmacht aber beim nächsten eigenen Bild dann wieder dasteht und sich fragt “und wie mach ich das am besten hier?”. Der Zuschauer wird zu jeder Zeit gut geführt an die Hand genommen, kann aber jederzeit umschalten oder abschalten wenn es mal zu viel wird, kann dann aber immer schnell wieder einsteigen.

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Mir hat die komplette DVD sehr gut gefallen und mit den Zusatzkapiteln aus anderen Videotrainings, die man aber sehr gut auch so anschauen kann hat man als erfahrener Photoshop Benutzer ebenso wie als Neuling auf dem Gebiet doch eine ganze Menge dazugelernt.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 9:15 pm

social media respect

Einige werden sich noch daran erinnern, das wir vor einiger Zeit für ein paar Porträtfotos von einem selbst uns im Studio von Michael getroffen hatten. Nichts besonderes, nur einige Fotografen die sich gegenseitig fotografierten. Soweit so gut. Dann etwas später im Dezember gab es dann in der Zeitschrift Profifoto (Ausgabe 12/11) ein abgedrucktes Interview mit Michael und dazu ein kleines Bild aus dieser “Serie” welches ich damals gemacht hatte. Auch nett zumal ich ja garnicht damit gerechnet hatte, das die Bilder noch anderweitig Anklang finden würden. Man sollte also nie vergessen wo und wozu ein gemachtes Foto im Nachhinein ggf. doch mal verwendet werden könnte. Ist schon interressant das zu beobachten.
Dann kam im Dezember noch eine Weihnachtskarte von Michael. Als ich den Text dazu gelesen hatte musste ich nochmal genauer hinschauen.

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Ich hab es erst nicht so recht verstanden und habe es länger betrachten müssen und hab mich dann gefreut. Michael ist hier – wie er auch selbst sagt – mit einem guten Beispiel vorangegangen auch wenn es manche für selbstverständlich halten – andere haben sich sicherlich schon über ähnliches geärgert. Die Namensnennung.

Ich habe es schon allzuoft gehört, das man als Fotograf Fotos gemacht hat und andere diese einfach verwenden ohne zumindest den Fotografen zu fragen oder gar Fotos für Ihre eigenen ausgeben oder es den Anschein macht als ob das Foto von jemand anderem wäre (Stichwort Urheberrecht). Auch gibt es  immer wieder TfP Shootings bei denen ggf. sogar noch einseitige TfP Verträge unterschrieben werden in denen aufgeführt ist wie die Bilder von Fotograf und Modell zu verwenden sind und selbst wenn sich dann später etwas ändern sollten kommt es vor das sich eine Partei nicht daran hält was dann meist ärgerlich ist.

Auch gibt es in Online Foren desöfteren z.B. Bildbearbeitungen bei denen Fotos von Fotografen aus Flickr, 500px und anderen Quellen einfach verwendet werden weil man denkt “ach, die sind doch soweit verändert das merkt doch eh keiner” – doch, spätestens der Fotograf und der wird dann – zurecht – sauer, weil dieser sich eben die Mühe gemacht hat ein Foto mit einem Model zu machen, mehrere Stunden investiert hat und ein anderer verwendet das einfach.

Deshalb mal wieder der Hinweis doch einfach den Namen des Fotografen einfach dazu zu schreiben (es kann ja ganz klein sein) oder Ihn/Sie zumindest unaufgefordert zu fragen ob man das Bild verwenden darf. Das macht jeder Journalist, jede Redaktion und jeder Verlag also kann das auch jeder Privatmensch. Das tut nicht weh, die meisten werden glücklich “ja” sagen und alle sind zufrieden, können beruhigt schlafen und was viel wichtiger ist man hat auch in Zukunft Spaß damit! Danke – Enjoy.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 7:18 pm

Januar 8, 2012

jetzt lerne ich Android

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Wie es die Überschrift schon andeutet habe ich mich vor kurzem dazu berufen gefühlt ein bisschen mehr über mein Smartphone zu lernen als nur die bloße Bedienung.
Ich hab mir das Buch “jetzt lerne ich Android – Der schnelle Einstieg in die Programmierung und Entwicklungsumgebung” zu Gemüte geführt. Die Autoren Dirk Louis und Peter Müller haben hier in dem über 400 Seiten starken Buch aus dem Markt+Technik Verlag geschafft jedem mit ein bisschen Programmiertechnischem Hintergrundwissen alles an die Hand zu geben um seine eigenen Ideen für neue Apps umzusetzen. Der Programmierhintergrund muss dabei nicht viel sein und es geht sicherlich auch ganz ohne. Allerdings ist das Thema doch recht umfangreich und trotz der sehr detailgenauen Erklärungen wird es doch sonst etwas Mühsam. Anhand der Java Entwicklungsumgebung Eclipse wird Schritt für Schritt der Aufbau von Elementen innerhalb einer App erklärt und kleine Programme wie eine Quiz App, das Spiel TicTackToe oder andere kleine Tools geschrieben sodass man Sie auf seinem eigenen Gerät oder in einer Testumgebung auf seinem Computer testen kann.
Natürlich werden auch Punkte wie die Sensoren (GPS, Lagesensor, Lichtsensor, etc.) ebenso angesprochen wie der Zugriff auf Datenbanken oder Multimedia Zugriff, Veröffentlichung im Marketplace und Debugfunktionen zur Fehlerfindung. Hierbei ist der Aufbau und Schreibstil immer recht technisch und klar gehalten.

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Dabei ist das Buch wirklich Detailliert geschrieben und bietet benutzerfreundliche Randbereiche in denen man sich Notizen machen kann bzw. in denen zusätzliche Tipps, Erklärungen oder weiterführende Infos stehen.
Abgerundet wird das Ganze durch die beilegende CD auf der die Apps  ebenso zu finden sind die die komplette Entwicklungsumgebung Eclipse sowie ein Java und XML Tutorium. Also wirklich alles was man braucht in einem Buch.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 9:42 pm

Buchrezension auf den Punkt

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Ich habe vor Weihnachten das Buch “Auf den Punkt – 33 Jahre als Fotoreporter für den stern” in die Hände bekommen. Als ich das knapp 303 Seiten starke Werk durchblätterte fand ich es fast schon zu schade, dass das Buch so klein und dünn ausgefallen ist, denn man möchte einfach mehr. Harald Schmitt erzählt hier mit vielen Bildern und kleinen Erzählungen seinen Werdegang als Fotoreporter. Ob es nun ein Zuckerrohrschneider aus Brasilien ist, Pygmäen im tiefsten Urwald, die Tour de France oder eine Fotoreportage über den neuen Porsche. Er nimmt uns mit auf diese Reise. Die Bilder sind hierbei unverfälscht wie sie aus der Kamera kommen und sie leben so auch richtig. Man hat das Gefühl mit Ihm diese Reisen nochmals zu machen und ein Stück seiner Geschichte mit zu erleben. Da ich selbst auch oft Fotojournalistische Reihen durchgehe und mich fast schon als Kollege sehe habe ich mir das ganze natürlich auch aus dem Blickwinkel betrachtet und fand es sehr schön, das auch das Kapitel was im Kamerarucksack dabei ist ebenso angesprochen wurde wie rechtliche Problematiken auf die jeder Fotoreporter immer wieder stößt.

An einigen Stellen fühlt man sich fast in einer Kerner-Talkshow oder man sieht Ihn förmlich in gemütlicher Bang-Bang-Club Runde sitzen. Trotzdem vergisst man beim Anblick der Bilder nie wie hart der Job ist aber auch welche schönen Momente es gibt.
Für mich ist das Buch ein spannender Einblick, unverfälscht, eben auf den Punkt.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 9:13 pm

Dezember 22, 2011

digitale Bücher

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wie man an meinem Blog merkt lese ich gerade in letzter Zeit einiges rund um Fotografie und Computerkram. Und um meine Erfahrungen mit diesen Büchern auch anderen weiter zu geben schreibe ich hierzu auch Rezensionen. Nun ist es so, das so eine Standardwohnung nur einen begrenzten Platz hat und man nicht mal so eben wie bei Festplatten den Speicher durch einfaches austauschen aufstocken kann. Insofern finde ich die Idee von Tablet PCs und natürlich ebooks und die dazugehörigen Readern sehr gut, weil Platzsparend. Einige Verlage haben das auch erkannt und bieten hier neben der gedruckten Ausgabe dann noch das Buch als ebook und dann auch noch in den verschiedensten Formaten an. Löblich.

Leider tut sich im Bereich der Reader hier in den letzten Jahren wenig. Ich wollte mir in den letzten Monaten schon desöfteren einen solchen Reader anschaffen und stand vor diversen Problemen. Zum einen waren und sind mir die Reader noch zu teuer. Wenn ich ein Buch für ca. 20-80,- kaufe und dann noch 200,- oder mehr für ein Lesegerät dazu ausgeben muss steigt der einzelne Buchpreis eigentlich auch nochmal prozentual. Dazu kommt, das ich hier oftmals Mehrnutzen vermisse. Zum Beispiel haben nur wenige Reader die Möglichkeit auch Farbige Bücher anzuzeigen. Gerade im Fotobereich, Kunst und anderen würde mir das schon arg wehtun. Hinzu kommt, das das durchsuchen nach Stichworten oder Schlagwörtern Buchübergreifend fast nicht möglich ist. In so einem ebookreader ist ein Computer drin, der eigentlich solange man nichts auf dem Teil rumdrückt tut. Da könnte das Teil im Hintergrund ruhig alle Schlagwörter, die ein neu der Bibliothek hinzugefügtes Buch hat einbauen. Wenn ich dann mal nach “Da Vinci” oder sonstwas suche erwarte ich eigentlich, das einem die Textstellen samt allen Büchern, die dazu etwas enthalten aufgeführt werden und ich nicht NOCH eine Bücherdatenbank auf meinem Computer führen muss.

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Auch wenn es diese Tablets und ebook reader ja schon seit mehreren Jahrzehnten gibt wie die Serienbilder von Startrek Enterprise zeigen fehlt es doch an einigen Ecken und Kanten.

Nun hab ich mich dieser Tage auch im Einkaufstrubel mal in den Buchläden auf die Suche gemacht und habe hier eher Stiefmüterlich behandelte ebookreader Ecken gefunden. Eine “weltgewandte” Buchhandelskette wirbt mit einem recht günstigen Produkt für knapp 60,- auf riesengrossen Plakaten aber ich habe noch nicht mal ein Exemplar ausprobieren können, geschweige denn eine Übersicht der erhältlichen Titel bekommen. Nur durch Tests im Internet habe ich vorher schon gewusst, das die Akkulaufzeit des Gerätes eher für die Leselänge einer Zeitschrift, nicht aber mehrerer Bücher reichen würde. Bei einer anderen Buchhandelskette ähnlicher Aufmachung gab es einen kleinen Stand mit gerade mal zwei Gerätchen, die so versteckt waren das man sich garnicht mit zwei Leuten nebeneinander hinstellen und das ausprobieren konnte. Was es aber in beiden Fällen gab waren duzende von Taschen und Hüllen Gedöns. Ich weiss nicht ob die Industrie hier die iBuch Generation mit was anderem verwechselt. Auch das nicht alle ebook Reader alle gängigen Formate darstellen können ist noch so ein Manko. Die Verlage stehen dann immer vor der Qual der Wahl das Buch was in einem Format vorhanden ist dann noch in mehrere weitere zu konvertieren und dann gibts ggf. noch irgendwelche Lizenzgeschichten und natürlich die Frage ob die Mehrkosten sich dann überhaupt lohnen. Mehr Fragen als Antworten…

Ich persönlich wünsche mir für nächstes Jahr ein kleines, leichtes, WLAN und farbfähiges ebook Reader Model zu einem Preis um die EUR 70,- welches ALLE gängigen ebook Formate darstellen kann, einen SD Karten Slot und einen Standard Mini-USB Anschluss besitzt und mindestens zwei Wochen Akkulaufzeit besitzt sodass man im Urlaub keinen Urlaubsstress bekommt. Das Gerät sollte mindestens noch Musik abspielen können und optional videos, das man auch mal einige Lehrvideos anschauen kann.

Solange es dieses nicht gibt bin ich wohl nach wie vor darauf angewiesen das Ganze am Notebook zu lesen, weil es hier flexibler funktioniert. Dann muss ich leider damit Leben NOCH ein Bücherregal aufbauen zu müssen, aber wenn ich etwas bestimmtes wissen will weiss ich dann wenigstens wo ich es finde.

P.S.: Wenn jemand aus der Verlagswelt, ebook Reader Hersteller, App Programmierer oder dergleichen mitliest und mir für einen Langzeit Test mal ein Gerät samt Bücher zur Verfügung stellen möchte – nur zu!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 6:32 pm

Tabletop

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Ich wollte immer schon mal für Tabletop, ebay und Stockart eine kleine Hohlkehle aus Pappe basteln. Zur Weihnachtszeit wenn es draussen viel zu ungemütlich ist hab ich mir mal ein paar Gedanken gemacht und hier ist Sie.

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Einige werden gleich sagen “aber das ist ja garkeine Richtige” und recht haben Sie! Und genau das war auch mein Ziel. Ich wollte nicht NOCH irgendein klobiges Fotodingens rumstehen haben, das ich alle Jubeljahre mal auspacke um ein paar Bilder zu machen um es dann wieder Monate lang rumstehen zu haben. Ich wollte kein Gearjunkie Zeugs rumstehen haben NUR um es zu besitzen. Ich wollte flexibel sein. Und für mich ist dieser Aufbau genau richtig. Ich kann hiermit schattenlose Bilder produzieren und wenn ich fertig bin verschwindet das Zeugs hinter oder auf dem Schrank, stört nicht oder die Einzelteile werden anderweitig verwendet. Abgesehen davon kostet der Aufbau weniger als EUR 10,- und ist modular. Was will man mehr?!

Denn im Grunde besteht das “Tabletop Setup” aus

  • mindestens zwei, besser 4 Hintergrundklemmen aus dem Baumarkt
  • Bastelkarton in schwarz, weiss und/oder grau
  • Zwei Winkelschraubklemmen (ähnlich wie die Winkelschraubstöcke, nur als Klemmen weil diese kleiner sind) – auch aus dem Baumarkt
  • zwei Bretter; hierbei ist nur wichtig das diese in die Winkelklemmen passen

Die Hintergrundklemmen kosten im Baumarkt zwischen 50 Cent und ca. 2 Euro pro Stück. Die Winkelklemmen (in meinem Fall von Wolfcraft, es gibt aber sicher noch andere Hersteller) kosteten bei mir im Zweier-Set knapp EUR 7,- und die Bretter hatte ich noch im Keller oder man fragt im Baumarkt nach Abfallholz, nimmt alte Schrankrückwände, Bretter vom Nachbarn die dieser nicht mehr braucht oder vom Sperrmüll. Ich würde hier kein Extrageld ausgeben – mag aber jeder anders handhaben.

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Diese Winkelklemmen haben für mich den Vorteil, das Sie wenig auftragen und man nur wenig Abstand zur Unterlage hat und das Gefälle so recht gering ist. Bei den massiveren Schraubstöcken hat man hier ggf. Probleme das ganze schnell aufzubauen und das Gesamtkonstrukt ist dann auch schwerer. Wenn man nicht gerade Tabletops damit macht kann man hiermit natürlich auch wunderbar Bilderrahmen zusammenkleben oder im Schrank ein Brett einkleben.

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Diese Klemmen kennt wohl denke ich jeder Fotograf in irgendeiner Form. Sie sind universell im Studio oder auch Outdoor Einsetzbar. Egal ob man mal eben das Kleid des Models fixieren möchte, ein Kabel nicht so hängt wie es soll oder eben der Hintergrundkarton am Brett festgeklemmt werden soll. Ich hab glaub ich drei oder vier verschiedene Klammergrössen hier rumfliegen.

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So hat man einen flexiblen Aufbau, kann an den Brettern Dauerlich Lampen aus dem Bürobedarf anklemmen und wenn man es nicht braucht einfach wieder abbauen und entweder die Klemmen und Klammern anderweitig verwenden und aus den Brettern einen Tisch bauen oder alles in eine Tasche, Kasten, Karton oder Koffer packen und Platzsparend verstauen.

Viel Spaß!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 5:52 pm

Dezember 9, 2011

Holga reviewed

Ich habe schon seit vielen Jahren eine LC-A und habe Sie lieb gewonne. Aber im Laufe der Jahre hat sich mein Equipment hin zum digitalen geändert und die Verwendung der analogen LC-A ist leider immer mehr in den Hintergrund gerutscht. Nun habe ich nach einer Möglichkeit gesucht den Stil dieser Kamerasysteme mit meinem heutigen Equipment zu verbinden und habe die Holga Linse gefunden.

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Holga

Die Holga Linse gibt es mit einem Canon EF-S Anschluss so dass ich die Linse direkt auf meiner DSLR Kamera schrauben und verwenden kann. So spare ich das herumtragen einer kompletten Kamera und habe den Vorteil des Looks der Holga Linse. Man könnte sicher auch das ganze per Digitaler Bildbearbeitung nachholen, aber das ist nicht dasselbe. Alle Plugins und Filter und Actionen die ich bisher gesehen habe reichten nie an den Original Look einer LC-A bzw. Holga Linse heran. Auch die ganzen Unzulänglichkeiten der Plastiklinsen kommen in der digitalen Nachbearbeitung nicht so recht rüber.
Insofern war ich sehr glücklich zumindest die Linse zu haben. Zumal das Plastikteil incl. Deckel bei Onlinehändlern um die 20,- zu haben sind was nicht zu unterbieten ist.

Die Linse hat eine feste Blende von 8, manuelles scharfstellen, was aber eher einen psychischen Effekt als ein wirkliches scharfstellen darstellt und eine Brennweite von 60mm.

Die Ergbenisse sind natürlich alles andere als technisch perfekt, aber Sie haben meiner meinung nach viel mehr Seele und Ausstrahlung.

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Ich bin gespannt wie mich diese Linse die nächste Zeit noch weiter inspirieren wird. Enjoy.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 9:32 pm

Holga anhalten

Vor einigen Tagen entstand auf Facebook ein kleiner Gedankenaustausch zu einem Zitat von Jim Rakete:

“Ich kann mit einer (analogen) Leica die Welt 36x anhalten!”

Daraus ergibt sich, das die analoge Welt zum einen jemanden ziemlich einschränkt und geradezu dazu treibt kreativ(er) zu werden, denn wenn man nur eine gewisse feste Zahl von Aufnahmen hat, die man machen kann. Dies führt in Schluss dazu, das man in der digitalen Fotografie eher dazu neigt mehr Fotos zu machen, weil man ja später aussuchen kann welches der 5235 einem dann wirklch gefällt. Man drückt halt mehr ab als man es eigentlich würde.
Ich bin zu analogen Zeiten mit der Fotografie warm geworden und mag eigentlich die digitale Fotografie wegen der zusätzlichen Ebene der Digitalen Bildbearbeitung. Das analoge entwiceln vonBildern hat für mich früher immer dazu gehört, aber ich fand es auch immer etwas hinderlich zuerst den Film durch verschiedene Chemikalien der ENtwicklerstufen zu schicken, dann zu warten bis alles soweit abgetropft ist, das dann begutachten und im Belichter auf Papier bringen um dann erst das fertige Ergebnis zu sehen. Es hat also immer einige Zeit gedauert bis man sich an dem eigentlichen Bild wirklich erfreuen konnte. Das ist heutzutage anders.

Allerdings bleibt auch immer die Gefahr das man eben nachlässig mit den Kleinigkeiten wird, die eigentlich im gesammten ein Foto ausmachen. Angefangen von der Kamerawahl, Objektiv, Blende, Verschlusszeit, Beleuchtung, Ausschnitt bzw. Bildcomposition, etc.
Man kann manchmal schnell dem Trugschluss unterliegen das man es ja später noch anpassen kann. Aber meistens geht das nicht mehr. Was man am Anfang falsch oder ungenügend fotografiert hat, den richtigen Winkel, das Licht oder die Situation nicht richtig eingefangen hat kann man später nicht mehr ändern. Die Seele des Bildes wird man nicht im Nachhinein einfangen können.

Alles in allem ist Analog sicher kein Nachteil gegenüber Digital. Man kann es zu seinem Vorteil nutzen, ignorieren oder als Herausforderung oder Inspiration ansehen.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 9:01 pm
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